Viktor Axelsen visiert nach dem Thomas-Cup-Triumph die Olympischen Spiele an

Nach dem historischen Gewinn des Thomas Cups am Sonntag in Kunshan wollen die dänischen Badmintonspieler auch bei den Olympischen Sommerspielen 2016 ihre Stärke unter Beweis stellen.

Der Weltranglisten-Vierte Viktor Axelsen hat deutlich gemacht, dass er sich seinen Traum von olympischem Ruhm erfüllen möchte. «Ich bin überzeugt, dass sich die dänischen Spieler an den Olympischen Spielen beweisen werden», sagte Axelsen.

Ausserdem fügte er hinzu: «Ich glaube, dass ich in Olympia weit kommen kann, denn wenn man nicht an sich selbst glaubt, wird es nicht passieren.»

Lob aus China und Warnung an die Konkurrenz

Axelsens Leistung im Thomas Cup hat auch in China Aufmerksamkeit erregt. Der Chef-Badmintontrainer Chinas, Li Yongbo, nannte Axelsen und seinen Teamkollegen Jan O. Jørgensen als grosse Gefahren für die chinesischen Herreneinzelspieler bei den Olympischen Spielen in diesem Sommer.

Li sagte: «Der Wettbewerb in Rio ist nun hart, weil viele Spieler Olympiasieger werden könnten.»

Axelsen reagierte auf die Aussage schmunzelnd: «Ich denke, ich könnte gute Chancen haben, wenn Li Yongbo sich so über mich äussert.»

Prognose eines Olympiasiegers

Auch der aktuelle Präsident des Badminton-Weltverbandes und Olympiasieger von Atlanta 1996, Poul-Erik Høyer Larsen, traut Axelsen eine grosse Karriere zu. Er sieht in ihm sogar einen künftigen Badminton-Superstar.

Høyer Larsen erklärte: «Axelsen hat das Potenzial, die Nummer eins der Welt zu werden, besonders dann, wenn Lin Dan und Lee Chong Wei nach den Olympischen Spielen allmählich ihre Turnierteilnahmen reduzieren und sich zur Ruhe setzen.»

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